Ausstellung

Die Ausstellung besteht aus acht 1 × 2 Meter großen, leichtgewichtigen Ausstellungsmodulen aus laminierter Pappe. Im Zentrum steht eine große Karte Berlins aus den 1920er Jahren, auf der Orte antikolonialer Organisierung verzeichnet sind. Besucher:innen können zudem historische Archivmaterialien entdecken, darunter Fotografien von Aktivist:innen, Gründungskonferenzen und weiteren Ereignissen. Außerdem sind großformatige Schwarz-Weiß-Comiczeichnungen zu sehen, die Miriam Baker als Teilnehmerin verschiedener historischer Momente darstellen. Alle Ausstellungstexte sind zusätzlich als Audiofassungen verfügbar.

Als Begleitmaterial gibt es eine Comic-Broschüre. In ihr können Besucher:innen vertiefende Informationen zur Ausstellung erhalten und sich über eine erzählerische Comic-Geschichte auch emotional mit der Zeit und den dargestellten Geschichten verbinden.

Wir bieten zudem verschiedene Vorträge und Workshops an, die die Ausstellung inhaltlich vertiefen und erweitern. Diese Formate umfassen sowohl historisch-inhaltliche Zugänge zur antikolonialen Organisierung im Berlin der 1920er Jahre als auch künstlerisch-praktische Ansätze, in denen eigene Ausdrucksformen – etwa im Comic oder in anderen visuellen Medien – erprobt werden können. Darüber hinaus greifen die Veranstaltungen verbundene Themen auf, stellen Bezüge zur Gegenwart her und laden zur gemeinsamen Reflexion, Diskussion und zum Austausch ein.

Die Ausstellung ist auch hörbar gestaltet: Alle Texte stehen zusätzlich als Audiofassungen zur Verfügung und können vor Ort abgerufen werden. Dadurch wird ein barriereärmerer Zugang ermöglicht und die Inhalte können auf unterschiedliche Weise erlebt werden.